„beklemmen, Spannung erzeugen oder auch rühren“

Bernardo Kucinsko zur Langen nacht der Shortlist 2014 Foto: Santiago Engelhardt

Bernardo Kucinsko zur Langen Nacht der Shortlist 2014
Foto: Santiago Engelhardt

Nachdem Torsten Flüh bereits kurz nach der Langen Nacht der Shortlist über Sprache und Wolken nachgedacht hatte, hat er sich nun mit einem der Shortlist-Autoren beschäftigt: Bernardo Kucinski, mit „K. oder Die verschwundene Tochter“ nominiert. Einen „kunstvollen Text “ nennt er den Roman, der gar keiner ist, den er daher vorschlägt, nicht unbedingt chronologisch zu lesen und in deren 29 Einzeltexten er „die verschiedenen Ebenen der Literatur durch[spielt]“ sieht, umkreisend die Frage nach Schuld in einer Sprache, „die sich unablässig selbst produziert und befragt. Sie lässt sich lesen, kann bisweilen beklemmen, Spannung erzeugen oder auch rühren. Sie ist kämpferisch und fordert die Leser permanent heraus. Sie nimmt ihn mit auf eine Reise durch das 20. Jahrhundert und in Leben zwischen Polen, Israel und Brasilien.“

Zum vollständigen Artikel auf NIGHT OUT @ BERLIN geht es hier.