„Eine Welt, die sonst nicht zu sehen ist.”

Zsófia Bán war am Samstag auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast und stellte ihren Prosaband „Als nur die Tiere lebten” dem Publikum vor. Neben der mosaikartigen Struktur ihres Werks, sowie den unterschiedlichen Orten, die in ihren Erzählungen vorkommen, wurde auch die im Lesezelt vorgetragene Geschichte „Frau Röntgens Hand” und besonders deren Bedeutung als erste Erzählung des Buchs thematisiert:

„Ich habe diese Geschichte an den Anfang des Buchs gestellt, weil es ein wiederkehrendes Motiv im ganzen Band ist. Ich mag kulturelle und geschichtliche Bilder und ich arbeite gerne mit Fotografien oder Bildern aus den Medien. Röntgen ermöglicht durch seine Technik ein Bild zu sehen, das sonst nicht zu sehen ist. Das ist auch die Aufgabe der Kunst und der Literatur: uns eine Welt zu zeigen, die sonst nicht zu sehen ist.”

Zsófia Bán im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse 2014. Foto: Lisa-Marie Reingruber (CC BY-NC 3.0 DE)

Zsófia Bán im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse 2014. Foto: Lisa-Marie Reingruber (CC BY-NC 3.0 DE)

Ein Beitrag von Lisa-Marie Reingruber

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