Hausbesuch bei Frank Heibert

Frank: Tee oder Kaffee?

Kaffee bitte.

Frank: Setz dich schon mal hin, ich muss noch kurz etwas ausdrucken, dann bin ich bei dir. In der Zwischenzeit kannst du den Artikel lesen, den ich heute veröffentlicht habe.

In dem genannten Text schreibt Frank Heibert ausführlich über Stephan Kleiners Übersetzung von Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“. Er analysiert die literarische Tonlage und Syntax und übt eine ausführliche Stilkritik anhand von Zitaten und Alternativbeispielen. Frank Heibert weiß, wovon er spricht: Seit 1983 übersetzt er professionell Bücher. Zu seinen Arbeiten gehören Titel von Tobias Wolff und von Don Delillo. Letztes Jahr hat er den Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis für sein übersetzerisches Gesamtwerk bekommen. Nebenberuflich tritt er als Jazzsänger auf.

Meine erste Frage hat Frank schon beantwortet, bevor ich sie stellen kann: Was hat das Übersetzen mit Jazzmusik gemeinsam?

Frank: Jetzt gerade bin ich beim neuen Roman von George Saunders. Der ist so eine Mischung aus Theaterstück und Zitatensammlung – sehr strange. Saunders lässt die Leute direkt sprechen und bildet ziemlich stark ihre Sprechgewohnheiten ab. Bei dem Buch wechselt der Ton von Abschnitt zu Abschnitt, weil halt jeder anders redet. Der Improvisationsanteil ist ziemlich groß, wenn man ihn richtig definiert. Improvisieren heißt ja beim Übersetzen nicht „Mir fällt gerade nichts ein, also surfe ich ein bisschen zwischen den Harmonien rum“. Das kann ich beim Jazz durchaus mal machen. Beim Übersetzen geht es um kreatives Improvisieren in der Semantik und auch im Rhythmus. Wir haben das im Sprachgefühl drin, wir merken schon, ob Sätze holpern oder nicht, und das hat damit zu tun, welches unterliegende Metrum jeweils bedient wird.

Ungefähr 95 Titel hat er aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen übersetzt, dazu gut 100 Theaterstücke. Mich interessiert, ob es bei all der Routine noch Momente der Unsicherheit gibt.

Hast du manchmal mitten im Buch Angst, dass es nicht mehr klappen könnte?

Frank: Egal, wie viel Erfahrung man hat, man kann sich darauf natürlich nicht ausruhen. Jedes Buch ist eine neue Reise, ein neuer Trip. Man hat beim Lesen nicht das Bewusstsein, wie jeder Satz sein wird, wie viel Kreativität er einem abverlangen wird. Manchmal ist es auch so, dass man beim ersten Lesen Schiss kriegt, weil es so vielschichtig wirkt. Aber wenn man dann im Übersetzen drin ist, merkt man, dass es viel plausibler ist, als es beim allerersten Lesen erschien. Beim Übersetzen nimmt es Angst, wenn man merkt, in welcher Welt man sich bewegt, bei welcher Raumtemperatur und bei welchen Farben. Das ist sehr synästhetisch, gewissermaßen. Dann gibt es natürlich auch Herausforderungen. Du weißt ziemlich genau, wie das klingen sollte auf Deutsch, aber suchst teilweise ewig lange nach den Wörtern, die genau das leisten. Und wenn sich so was häuft, fragt man sich, „Kriege ich das überhaupt richtig gut hin?“ Die Phasen gibt’s, aber die überwindet man dann.

Bist du mit Sachen, die du unter Druck fertig stellen musst, unzufrieden?

Frank: Nee, ehrlich gesagt nicht. Ich sorge schon immer für einen gewissen Abstand, um bestimmte Sachen zu sehen, die ich vorher aus Betriebsblindheit nicht sehe. Das lass ich dann eine Woche liegen, in der ich irgendwas anderes mache, um dann noch mal frischer drauf gucken zu können. Ich habe das Glück, mit lauter tollen Lektoren zusammenzuarbeiten, wir kennen uns gut. Wir helfen uns gegenseitig, Dinge, die wegen des Zeitdrucks durchschlüpfen könnten, trotzdem noch zu entdecken. Dann gibt es noch die Fahnenkorrektur. Da bin ich ein bisschen „a pain in the ass“ für die Druckereien, weil die natürlich nicht so gerne viele Korrekturen wollen. Von mir kriegen die aber ganz viele, weil dieser Durchgang einfach noch mal wichtig ist. Die Verlage spielen da aber zum Glück mit.

Die längste Arbeit von Frank sind die 966 Seiten von Don DeLillos „Unterwelt“. Insgesamt 1212 deutsche Manuskriptseiten, an denen er 13 Monate lang gearbeitet hat.

Wo befindet man sich nach einer so intensiven Übersetzungsphase?

Frank: Die dreizehn Monate machen was mit einem, man guckt wirklich anders auf die Welt, weil man sich so daran gewöhnt hat, durch die Augen dieses nicht ganz stromlinienförmigen Autors zu gucken. Also: Was DeLillo in der Welt sieht, sind schon eigenartige Sachen, die sieht man dann plötzlich auch. Beim Zeitunglesen, beim Durch-die-Straßen-gehen. Das ist toll, das ist ein Geschenk. Von selber käme man da ja nicht drauf. Danach braucht es aber auch eine Zeit, um die ganzen Wahrnehmungsfilter zu evakuieren. Man kann nicht am nächsten Tag einfach das nächste Ding anfangen. Da brauche ich eine Woche, in der ich was anderes mache.

Wie stehst du so etwas durch?

Frank: Wenn ich merke, dass ich eine Pause brauche, mache ich 40min Powernapping, das hat schon immer funktioniert. Danach bin ich auch wieder frisch. Wenn es sein muss, mache ich das auch noch abends um 22 Uhr, um dann noch mal bis 1 Uhr zu arbeiten. Ich bin ziemlich zäh. Dadurch, dass ich als freischaffender Selbstausbeuter keine Bürozeiten habe, kann ich meinen Tag auch frei organisieren. Manchmal arbeite ich von 13 bis 22 Uhr und manchmal von 9 bis 17 Uhr.

Ist es nicht eher unpassend, als Übersetzer eine Rampensau zu sein?

Frank: Das ist ja nicht der Hauptaspekt der Arbeit. Ich muss sagen, dass ich die Tiefenbohrungen in die Texte schon ziemlich genieße. Das brauche ich als Gegengewicht ganz stark. Wenn es diese Ruhe nicht gäbe, würde ich, glaube ich, durchdrehen. Das Singen habe ich mir zusätzlich ausgesucht, weil ich es einfach gerne mache. Und apropos Rampensau: Ich arbeite ja auch daran, das Übersetzen als Metier sichtbarer zu machen. Weil es wirklich was ist, worüber die meisten Leute nicht wirklich viel wissen, was aber, wenn sie anfangen, drei Sekunden drüber nachzudenken, plötzlich alle super spannend finden. Das meine ich mit Sichtbarkeit, nicht: Alles ist toll, was wir machen. Sondern: Fangen wir mal an, den Zusammenhang zwischen den künstlerischen und den handwerklichen Anteilen des Übersetzens plausibel zu erklären. Dafür mache ich Vorträge, Veranstaltungen, Interviews, schreibe Artikel und so weiter. Das entspricht meinem Vergnügen daran, gerne zu kommunizieren. Nichts anderes tut eine Rampensau.

Diesen Zusammenhang haben Literaturkritiker nicht alle automatisch auf dem Schirm. Und so hat Frank Heibert auch schon mal Seminare gehalten, mit Tipps für die klassischen Probleme, mit denen sich Literaturkritiker herumschlagen.

Wie kann ich mir solche Seminare vorstellen?

Frank: Es gibt ja pragmatisch nachvollziehbare Hindernisse, die dazu führen, dass wenig Übersetzungskritik in der Literaturkritik stattfindet. Nämlich: Ich habe das Originalbuch gar nicht da; ich kann die Sprache nicht, aus der das übersetzt ist; ich habe keine Zeit dafür; ich habe nicht genug Platz in der Zeitung. Was fängt man mit dieser Zwangslage an? Wenn man sich ein bisschen klarmacht, was beim Übersetzen passiert, kann man in der Regel am deutschen Text schon sehr viel ablesen. Das heißt, man braucht das Original manchmal nicht zu konsultieren, um einen Eindruck von der Übersetzung zu bekommen. Das ist ein deutscher Text, von dem die Autorin, der Autor außer den Eigennamen kein einziges Wort geschrieben hat, und der muss auf seine eigene Weise funktionieren – und das kann man kommentieren. Manchmal kann man an bestimmten Stellen merken, dass sich das drunterliegende Original gegen das zu wehren scheint, was die Übersetzung mit ihm macht. Aber was das für Anzeichen sind, die das signalisieren, das muss man natürlich ein bisschen üben, das ist kein Weg zur Beschleunigung beim Abfassen von Rezensionen.

Und ich will auch gar nicht sagen, dass man das Originalbuch nicht mehr braucht – das sind einfach verschiedene Ansätze von Übersetzungskritik. Das eine ist die Wahrnehmung des deutschen Textes, die man als solche transparent machen kann. Das andere ist eine fundierte Übersetzungskritik, da muss man natürlich auch das Original danebenlegen und sich ein Bild vom Originalstil machen.

Klingt ein bisschen so, als gäbe es einen abschreckenden linguistischen Teil. Wie kann man das Hindernis auflösen?

Frank: Linguistik ist nur ein Werkzeug unter vielen. Literarische Texte als Kunstwerke erzeugen Wirkung. Und diese Wirkung interpretiert man, die versucht man übersetzerisch nachzuvollziehen. Diese Wirkung kann man als Leser auch völlig un-linguistisch und un-literaturwissenschaftlich beschreiben. Es handelt sich um die Reaktionen unseres Sprachgefühls und unserer Leseintuition. Die sind bei den Übersetzern und ebenso bei den Kritikern immer mit im Spiel. Man kann doch z. B. sagen, da hat mich ein Buch traurig gemacht, aber es war nicht traurig geschrieben. Oder es ist trocken erzählt oder leichthin, und das zieht sich durch – solche Beschreibungen, also wie das Buch wirkt, was es mit einem macht, die will man doch gerne lesen. Weil ich dann nicht nur erfahre, wovon ein Buch handelt, sondern auch, was es womöglich mit mir macht.

Ist Lesen für dich auch noch Unterhaltung?

Frank: Ja, absolut. Ich habe ja „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara nur deswegen gelesen, weil ich neugierig darauf war, im Urlaub. Und es war irre, was da passiert ist. Das Buch pustet dich weg. Ich habe beim Lesen natürlich auch Dinge an der Übersetzung registriert, das konnte ich nicht abschalten. Trotzdem hat mich das nicht daran gehindert, mich dieser heftigen Wirkung hinzugeben. Danach dachte ich: „Wow, das war jetzt echt ein Trip!“ Und ich wollte rausfinden, wie die Autorin das gemacht hat, dass ich beim Lesen heule. Ich heule nicht bei jedem Buch los. Also habe ich erst mal angefangen, mir über den Stil, über ihre Schreibverfahren Gedanken zu machen, und dann darüber, was mir an der Übersetzung aufgefallen war. Das ist so vielschichtig gemacht, dass ich das Buch noch mal lesen musste. Mein ganzes Handwerkszeug habe ich erst hinterher rausgeholt, nicht beim ersten Lesen schon parat gehabt.

Bist du ein schneller Leser?

Frank: Das kommt drauf an, das zwingt mir der Text auf. Einen Krimi lese ich schnell. Im Dezember habe ich drei Wochen Urlaub gemacht und habe 18 Bücher in der Zeit gelesen, auch viel Unterhaltung. Weil ich einen Lesedurst aufgestaut hatte. Das war ein bisschen Binge-Reading. Bücher, die sprachlich besonders sind, lese ich aber langsam, so wie man gutes Essen genießt und nicht einfach in sich reinschlingt.

Hast du mal Lyrik übersetzt?

Frank: Selten. Ich habe ein paarmal Gedichte übersetzt, als sie in Romanen vorkamen und deshalb einfach mitübersetzt werden mussten. Aber auch hier kommt man weitgehend mit dem Handwerkszeug klar, das man immer zum Übersetzen braucht. Man muss nur zusätzlich andere Instrumente zur Hand haben. Bei Lyrik gibt es immer ein Wechselverhältnis zwischen Form und Inhalt. Man muss gucken, wie wichtig ist die Form und was macht die genau, ist die eher ein Korsett oder eher ein Trampolin für Aussagemöglichkeiten? Gibt es verschiedene rote Fäden, verschiedene inhaltliche Linien, die sich durch eine Strophe durchziehen, und das Ganze zusammenhalten? Oder werden nur Impressionen in den Raum gestellt?

Wäre Lyrik ein guter Start für junge Übersetzer?

Frank: Ich glaube nicht. Man muss eine Mischung aus Mut und Souveränität haben, die aber nichts mit dem Mut der Ahnungslosen zu tun hat, den man am Anfang immer hat. Den hatte ich damals auch; wenn ich mir Sachen von früher angucke, denke ich manchmal: „Hey, ein bisschen kleiner ging’s wohl nicht.“

Das kann bei Lyrik riskant werden, weil man einfach zu viel aufs Spiel setzt. Es kann aber auch sein, wenn man eben sowieso ein lyrisches Talent hat, dass man all die Skrupel überspringt, die man sonst haben könnte. Man muss sie mit erworbener Souveränität überwinden, weswegen ich finde, mit Erfahrung geht’s besser.

Ein Roman wäre der bessere Start?

Frank: Ich denke schon. Bei Prosa gibt es immer einen Erzähler, der hat eine bestimmte Stimme. Wenn ich diese Stimme gut annehmen kann, dann kann ich sie auch als Übersetzer mit etwas weniger Erfahrung im Deutschen relativ natürlich nachvollziehen. Es kommt darauf an, die Geschichte im Ton des Erzählers, mit seinem Stil nachzuerzählen. Wenn man dann mit irgendetwas nicht klarkommt, hat man hoffentlich erfahrene Lektoren, die einem dabei weiterhelfen können. Und wenn das Ergebnis nicht perfekt ist, ist das am Anfang auch okay. Das erste Buch muss ja nicht gleich preiswürdig sein. Ja, Prosa ist schon der bessere Einstieg.

Gibt es überhaupt eine Chance, als ÜbersetzerIn berühmt zu werden?

Frank: Die Wahrnehmung von Übersetzungen und Übersetzern hat in den letzten 20 Jahren zugenommen. Wir von der Übersetzercommunity tun ja auch seit langem eine Menge dafür. Wenn man aber einen Beruf sucht, mit dem man berühmt werden will, dann ist Übersetzen nicht wirklich die erste Wahl (lacht). Es braucht Zeit, es braucht Einsatz. Und man muss in sich die Lust an diesem Transformationsmoment wirklich spüren. Diese Begeisterung braucht man, um wirklich dran zu bleiben.

Gibt es Konkurrenz?

Frank: Faktisch natürlich. Aber viel mehr gibt es eine stark spürbare Solidarität und Kollegialität. Die Konkurrenz findet ja indirekt statt, weil wir gar nicht so einen großen Einfluss darauf haben, welche Aufträge wir kriegen. Die Verlage entscheiden das, und das können auch ungerechte Entscheidungen sein. Aber das kann nicht der eine Übersetzer dem anderen vorwerfen. Man hilft sich auch gegenseitig, wenn eine Übersetzung mal hakt, das gibt uns ein gutes Gefühl in dem Beruf. Wir arbeiten zwar alleine, aber wir sind keine Einzelkämpfer.

Wie aktuell muss eine Übersetzung sein?

Frank: Es gibt Literatur, die bewusst nur ihre Zeit abhandelt und nicht unbedingt für die Ewigkeit gemeint sein muss. Wenn man feststellt, so ein Text hat sich überlebt, dann muss man ihn nicht unbedingt neu übersetzen. Dann gibt es auch andere, bei denen die Aussage zeitloser ist, an die man sich neu ran setzen und sie noch mal in einer frischen Sprache machen kann. Darüber hinaus gibt es aber auch gesellschaftspolitische Sprachentwicklungen oder Erneuerungen, mit denen sich ein Übersetzer zwangsläufig beschäftigen muss, Stichwort Gendering oder politisch korrekte Formulierungen.

Wie gehst du damit um?

Frank: Ich würde zu einer großen Sensibilität raten und niemals automatisch oder reflexhaft entscheiden. Man muss sehr genau prüfen: Welche Stimme spricht da? Was ist der Kontext? Was soll an dieser Stelle das Original rüberbringen? Und wie mache ich das im Deutschen? Das heißt aber auch, dass ich keine Berührungsängste haben darf. Gerade wenn ein unsensibler Umgang mit sensiblen Themen abgebildet werden soll, kann ich keine politisch korrekte Formulierung draus machen.

Auf dem Flügel im Wohnzimmer stapeln sich die eingesandten Bücher der Longlist des Internationalen Literaturpreises. Frank Heibert sitzt mit in der Jury, liest die eingesandten Romane und bewertet sie mit seinem fachlichen Auge.

Wie ist die Arbeit in der Jury vom Internationalen Literaturpreis?

Frank: Ich bin in erster Linie da, weil ich Übersetzer bin und der Preis ja auch fast zur Hälfte an die Übersetzer geht. Das bedeutet, es geht bei der Preiswürdigkeit nicht nur um das literarische Kaliber des Textes an sich, sondern auch um das der Übersetzung. Es kommen insgesamt verschiedene Aspekte zusammen: Ist ein Buch wirklich literarisch bahnbrechend? Ist es eine Stimme aus einem Teil einer Welt, aus dem wir noch so nie etwas erzählt bekommen haben? Gibt es ein gesellschaftspolitisches Interesse? Über die Kriterien sind wir noch in der Diskussion, da hat jeder seine eigene Herangehensweise, was sehr spannend ist. Als nächstes müssen wir gemeinsam entscheiden, was auf die Shortlist soll, welche 6 AutorInnen und ÜbersetzerInnen eingeladen werden. Das ist schon irre spannend.

Warum hast du selbst nur einen Roman geschrieben?

Frank: Weil ich leidenschaftlich gerne Übersetzer bin, und ich hätte den Übersetzerberuf an den Nagel hängen müssen, um beim Schreiben zu bleiben. Ich habe für mein erstes Buch zu lange gebraucht, ich musste dauernd übersetzen und dann nebenbei Zeit finden, um weiter am Roman zu arbeiten, das war nicht gut. Ich habe schon neue Ideen, an denen ich immer parallel arbeite, aber ich müsste aus dem Übersetzen aussteigen, um wirklich weiter zu schreiben. Deswegen muss das jetzt noch ein bisschen warten. Aber irgendwann wird auch wieder mehr Raum zum Schreiben da sein.

Interview/Foto/Video:


Elias Molle

1992, Hannover, Ausgebildeter Sozialassistent und Vater einer zweijährigen Tochter. Studiert seit 2014 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien, Artikeln in Zeitungen z.B. Jungle World und taz.