„Mit der Joghurtkultur ist es wie mit der Weltliteratur.“

Yoko Tawada: Festrede. Internationaler Literaturpreis 2014 Foto: Santiago Engelhardt

Yoko Tawada: Festrede.
Internationaler Literaturpreis 2014
Foto: Santiago Engelhardt

Über „Joghurt und Weltliteratur“ zum 3. Juli, der Langen Nacht der Shortlist noch nachsinnend, schreibt Nachtblogger Torsten Flüh, der sich mit Merlot und Rote-Beete-Broten von Bühne zu Bühne hat treiben lassen. Er schwärmt von Yoko Tawadas Festrede der ganz anderen Art mit Seidenpapier, Anagrammen und dem darin servierten „lockere[n], aber nachhaltige[n] Verhältnis von Sprache und Joghurt“ und führt die Idee gleich weiter bis auf unser Blog: „Wieviel Literatur ist Wolkenbildung? Oder muss man fragen, wieviel „Sprachzentrum“ (Yoko Tawada) Wolkenbildung enthält? / Läuft es mit der Wolkenbildung auf ein anderes Verständnis von Literatur hinaus? Welche Verschiebungen finden vom Buch in die Cloud, ob SOUNDCLOUD, Wolkenbildung oder Tagarchiv statt? Das Speichermedium Cloud generiert auf sprachlicher Ebene in letzter Zeit neuartige Verknüpfungen, die nicht folgenlos bleiben.“

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