„Names are all that’s left of our identity“

Daša Drndić im Interview

Welchen Einfluss kann Literatur auf die Geschichte haben? Ist sie in der Lage, etwas zu bewirken? Und wie ist es möglich, Einzelschicksalen eine Stimme zu geben? In ihrem aktuellen Roman „Sonnenschein“ schenkt die kroatische Autorin Individuen Gehör, die in der allgemeinen Geschichtsschreibung ungeachtet bleiben. Im Interview spricht sie mit uns über die Recherche für ihr Werk, über heutige Gesetzgebungen für Kriegsverbrecher und über die kleinen Leute, deren Schicksale die Geschichte erst ausmachen. 

Ein Beitrag von Melina Jäckel, Jana Leonhardt und Katharina Peters 

Hier kommt der Verfasser zu Wort! Im Gespräch mit den Autor*innen und Übersetzer*innen erschließt sich eine ganz neue Sicht auf die Texte und auf die Arbeit am und im Roman. Wurde viel recherchiert? Gibt es eine Lieblingsfigur? Welche Schwierigkeiten haben sich bei der Übersetzung gestellt?

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