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Das Schreiben und die Existenz

Über Verfolgung, Zensur und Verbot. Als 1988 der Roman „Die satanischen Verse“ des Autors Salman Rushdie in englischer Sprache erschien, löste das weltweit eine Welle der Empörung bei vielen muslimischen Gruppierungen aus. Symbolische Bücherverbrennungen, Demonstrationen und eine Petition, die sich an die Verlagsgruppe Penguin Group…

Lyrisch, Drastisch, Provokant: „Erschlagt die Armen!“

Die Presse zum diesjährigen Preisträger Die Jury hat ein letztes Mal getagt und sich entschieden: Für das vermutlich am intensivsten in den Medien diskutierte Buch der Shortlist: „Erschlagt die Armen!“ („Assommons les pauvres!“). Der knapp hundertseitige Roman ist politisch hochaktuell und konnte die Jury auch sprachlich…

Warten auf den Walt Disney der Graphic Novel …

Ein Plädoyer für gezeichnete „Erzählliteratur“   Die Shortlist des Internationalen Literaturpreises 2016 steht fest, bald auch das Preisträger-Duo. Die Titel sind nach bestimmten (oder unbestimmten) Kriterien aus einer Vielzahl von Einreichungen ausgewählt worden. Aber was ist mit den anderen Werken passiert? Warum wurden gerade sie…

Preise und Juroren: Verschiedene Blickwinkel

Jurorin Sabine Scholl über Literaturpreise. Literaturpreise sind Instrumente zur Gewinnung von Aufmerksamkeit in allen Aktionsfeldern des Betriebs. Aufgrund von Preisen aufgewertete Werke werden ausreichend beworben, in Buchhandlungen angeboten, werden gekauft, gelesen, besprochen, die Autoren werden zu mehr Lesungen mit höheren Honoraren geladen, bekommen Kredit bei Verlagen…

Sie verhandeln, sie wägen ab, sie wählen aus …

Über Korrelationen in Übersetzungs- und Juryprozessen „Daß es beim Übersetzen nicht darum gehe, verbum e verbo sed sensum exprimere de sensu – nicht ‚das Wort durch das Wort, sondern den Sinn durch den Sinn auszudrücken’“, schreibt Umberto Eco angelehnt an Hieronymus in Quasi dasselbe mit…