wieder lesen: Der Symmetrielehrer

Galerie der Wörter: Schwarz auf weiß stehen sie da. Ein Blick genügt. Wörter werden lebendig. Bekommen Beine, Gesichter, Farben. Verknüpfen sich mit Emotionen, Vorstellungen, Gedanken. Sprache nimmt Gestalt an, wird zu Bildern.

„Alle meinen, das schwierigste sei, sich auszudenken, was man schreibt. Nein, das schwierigste ist, sich auszudenken, wer schreibt!“ (Urbino Vanoski, in Der Symmetrielehrer, S. 67)

Der Symmetrielehrer von Andrej Bitow, eine Collage von Romina Ay (CC BY-NC 3.0 DE)

Bitow, Boffin, Vanoski. Sind sie eins oder hat Andrej Bitow mehrere Persönlichkeiten?

Ein Buch ohne Autor, als Sujet das Sujet. Eine Metareflexion, ein einziger Scherz. Durch das Spiel mit Namen in verschiedenen Variationen führt Bitow auf den verschiedenen Ebenen des Textes auf falsche Fährten, um uns dann doch wieder in die Spur zu bringen.

Ist es für den Text wichtig, auch mal aus sich herauszutreten? Wir treten in ihn hinein.

Ein Beitrag von Romina Ay, Matthias Bau, Canberk Köktürk, Alina Liesegang und Minou Trieschmann

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