„You cannot separate the individual from the economic conditions“

Krisztina Tóth und György Buda im Interview (2/2)

Inwiefern können Menschen unter ärmlichen Bedingungen ihr Leben verändern? Diese Frage bildet die Grundlage für Krisztina Tóths Roman Aquarium, sagt sie im Interview mit uns. Sie wolle insbesondere ein Buch über die Armut schreiben und ihre negativen Auswirkungen auf den Menschen. Denn Armut mache den Menschen abhängig und führe dazu, dass Menschen ihre Reaktionen und Einstellungen über Generationen hinweg nicht ändern können. Zwar stellt sie in ihrem Buch insbesondere die ungarische Nachkriegs-Perspektive in den Vordergrund, doch die Universilität des Themas steht für sie und Übersetzer György Buda außer Frage.

Ein Beitrag von Stefan Dierkes

Hier kommt der Verfasser zu Wort! Im Gespräch mit den Autor*innen und Übersetzer*innen erschließt sich eine ganz neue Sicht auf die Texte und auf die Arbeit am und im Roman. Wurde viel recherchiert? Gibt es eine Lieblingsfigur? Welche Schwierigkeiten haben sich bei der Übersetzung gestellt?

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