Ein Wiedersehen mit Friederike Meltendorf

Eine lange Nacht in Berlin, eine Shortlist und ein Preis – all das umschreibt den Internationalen Literaturpreis im Haus der Kulturen der Welt. Aber was ist eigentlich geblieben, was hat sich verändert und was steht an nach dem internationalen Blätterrausch? Ein Wiedersehen mit vergangenen Preisträgern und Nominierten.

Friederike Meltendorf wurde 2009 für ihre Übersetzung von „Lost City Radio“ mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet.

Friederike Meltendorf wurde 2009 für ihre Übersetzung von „Lost City Radio“ mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet.

Frau Meltendorf, was ist Ihnen von der Langen Nacht der Shortlist besonders im Gedächtnis geblieben?

Die gab es bei mir noch nicht.

Welchen Effekt hatte die Auszeichnung mit dem Internationalen Literaturpreis in professioneller und persönlicher Hinsicht?

Ich werde manchmal darauf angesprochen. Die die meisten Menschen – eher Kollegen als Leute aus den Verlagen – scheinen zu wissen, dass ich „doch da mal so ’nen großen Preis gewonnen habe.“

An welchen Projekten arbeiten Sie zur Zeit?

Im Moment arbeite ich an russischen Projekten: Werke mit sehr literarischer aber nicht sehr kommerzieller Ausrichtung: Alexander Ilitschewski zum Beispiel. Außerdem ist gerade der zweite Roman meines Gewinnautors, Daniel Alarcon, erschienen: „Des Nachts gehn wir im Kreis“. Als Autor gewinnt er keine breite, aber wenn dann dezidierte Zustimmung.

Vielen Dank für das Interview!

Ein Beitrag von Lisa-Marie Reingruber

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