The Publishing Sphere: Session 3 – Attention

Die Publishing Sphere ist genau die Sphäre, für die sich EPITEXT interessiert: die verschiedenen Manifestationen von Literatur außerhalb des Buches selbst. Die Veranstaltung ist ein “performativer Live-Publishing-Workshop”. Autorinnen, Künstler und Akademikerinnen sprechen darüber, was jenseits der Materialität des Buches geschieht.

Die Redaktion von EPITEXT ist dabei und kommentiert lakonisch, launisch und assoziativ. Ein Live-Blog.

Nach einem Prolog, in dem Mara Genschel einen Text auf Englisch las, ohne vorzulesen, in dem nochmals allen gedankt wurde und Kommendes anmoderiert wurde, folgte:

10:33 Handover to Olga von Schubert, Moderatorin der dritten Session: ATTENTION. Unsere ATTENTION ist ihr gewiss.

Sie gibt eine Einführung unterschiedlicher Formen von “creating attention in literature”, die wir heute kennen lernen werden. Wir sind gespannt und verraten an dieser Stelle noch nicht zu viel, sondern verfolgen den Platztausch mit Hanna Kuusela, die aus der Universität von Tampere in Finnland ins Haus der Kulturen der Welt gekommen ist.

Hanna Kuusela: Desperate for Attention? Literatur and the Challenges of the Promise Economy

Und der Einstieg ist gleich der Tod: “Process Art and the death of the reader”

10:37 Hanna Kuusela fragt über den Konferenztisch, ob jemand weiß, wo ihre Präsentation ist. Prompt erscheint sie auf dem Beamer – Attention!

“The First Crowd” wird zum Thema. Der erste Roman, der nicht im stillen Kämmerlein entstand. Eine Crowd arbeitete am Text, brachte immer neue Ideen ein, ergänzte, kürzte, änderte und verschlimmbesserte sich gegenseitig und das Ergebnis ist verblüffend: Fünf Jahre später ist dieser Roman noch immer nicht erschienen. “Collaborate Literature has limits.”

Und das ist, was Hanna Kuusela als “Promise Economy” bezeichnet und uns eine Powerpoint-Folie zeigt, auf der drei halb beleuchtete Eier zu sehen sind.

Was gemeint ist: Die Versprechen, die der Autor, oder eben die Crowd über die Kunst macht, scheint wichtiger zu sein, als die Kunst selbst. Die Rolle der Versprechungen nimmt zu. “All art needs to create expectations.”

10:44 Wir feiern die Idee des gemeinsamen Projekts. Das kreiert hohe Erwartungen, lange bevor tatsächlich etwas entstanden ist. Versprechungen, bevor der Produktionsprozess überhaupt begonnen hat.

In visual arts ist social working bereits etabliert, jetzt hat diese Entwicklung auch den Bereich der Literatur erreicht. Eine sich steigernde Zahl an Projekten beschäftigt sich nun also auch mit kollaborativen Projekten. Warum auch nicht? Schließlich sind viele Hirne klüger als ein Hirn und im Austausch lassen sich Schlüsse ziehen, die ich in meinem Kämmerlein nicht ziehen könnte. Und Knausgard vielleicht auch nicht. (Achtung, namedropping wird hier angeteasert. Weiterlesen hilft bei der Auflösung.)

10:44 Eine schicke Liste erscheint an der Wand. Darauf zu lesen sind die Titel bereits “erschienener” Projekte wie “Crowd Control” und eben “The First Crowd”. Wobei “erschienen” meint, dass bekannt ist, dass es diese Projekte gibt.

Diese Form der Produktion wirkt neu und frisch. Dabei sind sie nicht wirklich neu, denn kollaborative Arbeit hat schon immer existiert. Dieser Enthusiasmus in Bezug auf Novelty ist überzogen, es misst der “Novelty” eine zu große Bedeutung bei, sagt Kuusela und mystifiziert den Roman.

10:48 Kuusela sieht Main Attraction in crowdsourced writing in der Newness, nicht in der Qualität. Kapitalismuskritische Deutung: Dass diese Novels die ganze Zeit als etwas Neues propagiert werden, entspricht Mass Production und ständiger Neuproduktion von Commodities.

→ In der ständigen Lust auf Neues lauert das Biest des Kapitalismus. Literatur und Kunst sind nicht außen vor.

Angeblich: Crowdsourcing puts the literary process back in the hands of the people, you hear a chorus, not a single voice, renogiates authorship and authority.

Diese Projekte können ihre gegebenen Versprechen nicht erfüllen. Oft werden die Projekte nie beendet oder veröffentlicht und außerdem:

10:53 “The world’s first crowd sourced novel isn’t good”, rezensiert der Guardian.

“I’m not saying it’s cracking stuff. It’s fairly bonkers, to be honest.”

10:55 Diese Literatur muss nicht zwangsläufig gelesen werden um Enthusiasmus zu erwecken. Viele machen mit, ohne dass das Projekt tatsächlich zum Romantext wird.

“The literary text is dismissed.” Das Projekt lebt von Erwartungen und Hoffnungen, nicht vom fertigen Text.

Diese Art, Kunst zu produzieren, schiene mir überaus geeignet, um sie im Nachhinein noch per Crowdfunding zu finanzieren. Denn alle, die ihre Ideen beigesteuert haben und hoffen, dass das Buch (oder was auch immer) erscheint (mit ihren Ideen darin), könnten dafür auch Geld bezahlen wollen. Geld wegen Hoffnung. (Sophia)

10:58 Fragen aus dem Publikum? Natürlich.

Triggerwarning for boredom? Merkwürdig, dass diese Idee bereits seit 10 Jahren existiert und anscheinend nicht vorrüber geht.

Gute Frage: Warum sollte man langweilige Literatur lesen, nur weil wir uns über den Entstehungsprozess freuen?

Marketing starten für ein Projekt, bevor es publiziert wurde, um herauszufinden, ob ein Interesse daran besteht → bzw. sogar bevor es überhaupt designed wurde, was Kuseela als Phänomenon der aktuellen Technik allgemein sieht

11:02 Könnte das die Zukunft der Literatur sein? (hoffentlich nicht)

11:03 Comment: Eigentlich kann man außerhalb von Google, Apple etc. keine Experimente mehr machen, weil jeder in dieser Digital- und Aufmerksamkeitsökonomie gefangen ist? (Sophia)

11:03 Was bedeutet es, dass der literarische Text obsolet wird? Wird Facebook und Co. zum Ende der klassischen literarischen Produktion führen? Das sei die zentrale Frage, sagt Kuusela und wirkt besorgt. Eine Frage, auf die Publisher auch in Deutschland schon seit Langem reagieren, schaue man sich “Twitteratur” im Frohmann Verlag an oder Aboud Saeeds Facebook Posts, die Literatur-Miniaturen geworden sind. Und warum ist das eigentlich so eine bedeutende Frage? Wäre die spannendere Frage nicht: Warum scheint die “klassische Literaturproduktion” Angst davor zu haben, dass neue, schnellere Formen zu ihrem Ende führen könnten?

11:04 Und wie gerufen kommt ein zweifelnder Einwurf von links am Konferenztisch: Does this really happen? Knausgard (Da ist er wieder!) beispielsweise kann sich prima verkaufen, basierend auf einer authentischen Autorenschaft im Rahmen von klassischer Literaturproduktion. (Knausgard – der bisher meist genannteste Autor dieser Konferenz. Verstörend.)

Und außerdem: “Conceptual Literature failed because they forgot to say that it is conceptual literature.”

11:12 Geht es nicht auch darum, dass die Teilnehmenden von crowd writing durch dieses social writing einen Roman schreiben können, den sie sonst nie geschrieben hätten? “Ich will Attention: Yeah, ich bin publizierter Autor.” Unser aller Ego möchte doch (“Schreib dein Buch!”) sein Buch im Regal stehen haben.

11:14 Was ist denn die Rolle des literarischen Textes? Unterhalten? Da sein? Kultur sein? Wir alle haben doch mehr Bücher im Schrank, als wir je gelesen haben. Ist es also vielleicht: Attention für mein Bücherregal?

11:17 Jetzt nimmt Olga von Schubert das Zepter wieder in die Hand und kündigt Elena Vogman an, die uns ein neues, konkretes literarisches Beispiel vorstellen wird, dass noch nicht veröffentlicht ist, an dem wir dann weiter theoretisieren dürfen.

Roundtable mit Hanna Engelmeier, Vincent Broqua, Elena Vogman, Ingo Niermann und Mathias Gatza

Es erscheint eine neue schicke Powerpoint-Präsentation über Viktor Shklovski, der literarische Produktion als ein “exzentrisches Unterfangen” bezeichnete und feststellte, dass “literary sphere” nicht zwangsläufig in ein Werk münden muss.

11:22 er träumt von einem “spherical book” → Achtung, die idee kommt von Sergei Eisenstein, er hat es nur aufgegriffen. Wie so vieles, wie wir gleich lernen werden.

11:23 “…art exists in order to […] make the stone stony.” (Viktor Shklovski) Schön. (Vreda)

11:24 Hinter Elena Vogman werden Worte an die Wand getippt, gelöscht, neu getippt und wieder gelöscht. Literatur produziert, ohne von Dauer zu sein. Eine Illustration von Shkloskis’ Arbeit. Der Autor wird zu einem “product of editioring work”.

11:25 Auch ein Filmtheoretiker, der französischen Film antidemokratisch fand. (Sophia)

11:27 Eine schöne Folie folgt nun, auf der eine Seite Handschrift zu sehen ist, die für uns nicht lesbar ist. Ihr folgen Fragmente, Ausschnitte, Notizen, arrangiert zu einer Montage, die unvermittelt von einem Film unterbrochen wird.

Unterschiedliche Sphären von Produktion: Shkloski übernimmt Literatur (Splitter) von anderen, Filme von anderen und kombiniert sie zu einem eigenen Projekt.

11:29 Applaus from the audience. Fragen? “Sure!” Naja, slightly unangenehm, wie sich nach peinlicher Stille die immer Gleichen zu Fragen erbarmen. Was macht die Hälfte der Teilnehmer hier?

11:33 Ich frage mich, was genau dieser Vortrag mit Attention zu tun hat. Creating Attention durch die Diskontinuität der Montage? Lionel Ruffel sieht eine Verbindung zwischen den beiden Vorträgen. (Prima!) Ein Autor kombiniert die Arbeit von anderen zu einer eigenen. “The time of big authorship is over.”

Wer ist denn dann der Autor, der im ersten Fall die Montage erstellt hat? Das Internet?

11:38 Olga von Schubert verkündet Overtime: swapping seats, jetzt kommt Vincent Broqua, angekündigt als Allroundtalent.

Allroundtalent? We’ll see.

Vincent Broqua: Circulating Form of Attention

Alles Mögliche im Internet (GIFs, Instagram, Fotos und Videos) scheint nur dafür da zu sein, Aufmerksamkeit zu generieren. Aufmerksamkeit wurde “reshaped by the new technology”.

11:41 A politics of joint attention: reinterpretation of “cordel”. Wiki sagt: Die Literatura de Cordel ist eine in kleinformatigen Heften erscheinende Form brasilianischer Volksliteratur. Diese Hefte waren über lange Zeit hinweg im Nordosten Brasiliens die einzigen verfügbaren Massenmedien.

Neuinterpretationen in Form von A4 Seiten mit Text und Bild, die gefaltet sind, mit Cover gestaltet. Sie wirken wie Bücher. Während des “unfolding talk”, der neuen Form der Lesung, wird das Buch aufgefaltet. Sie zirkulieren dabei, die Bilder, der Text, das Falten selbst und generieren dadurch Aufmerksamkeit für den Text, der immer wieder neu arrangiert wird. Der Text kann, je nach Faltung, in einer anderen Reihenfolge gelesen werden.

Es werden nur Bücher in diesem Format veröffentlicht. Autoren, die bei ihnen veröffentlichen, müssen sich an das Format anpassen, nicht andersrum.

11:52 Präsentation der Website. Sie ist offensichtlich leer. Blank. Nur ganz oben steht “a box”, darunter eine Box. Designer haben das designed. Very simple idee.

Die Bücher können jedenfalls in die Website (in the box) eingefügt werden und so wird der Text reshuffled und plötzlich steht doch was auf der Internetseite. Der Autor verliert die Kontrolle über den Text. Ein komplettes Gedicht generiert durch das Programm, aus den Wörtern des Buches. So entsteht ein Mix aus gedrucktem Buch und generiertem Text und simplem Webdesign.

12:03 Die im Programm versprochene “short break” fällt wohl aus, jetzt wird Hanna Engelmeier angekündigt.

Hanna Engelmeier: The Reading Scene

Und wieder: Knausgard is in da house, ohne in da house zu sein. Engelmeier fand ihn ein bad book, nach ihrem Diebstahlexperiment galore, bei dem sie das Buch im HKW herumliegen ließ. Selbst im HKW wird Knausgard nach drei Min geklaut, aber alle ketten ihre Reader und Laptops an.

Quote: Are we witnessing the death of the reader?

Denn: Wenn es mehr und mehr um den Prozess geht, dann ist doch bloß noch der- oder diejenige, die das Buch macht, wichtig, die Leserin hingegen gar nicht mehr.

12:09 Sie untersucht den Literaturbetrieb, die Schreibszene, na gut.

Theory Fatigue vs. Literatur of Exhaustion
Language instrumentality in the text. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf beides lenken, die Produktion und das Produkt.

12:14 Comment: Ich glaube nicht, dass es nur an der fehlenden Powerpoint-Präsentation liegt, aber ein fesselnder Vortrag ist anders. “Theoriemüdigkeit”, das könnte natürlich auch ein Grund sein.

12:20 Ein Leser ist immer auch ein potenzieller Schreibender. Geht das Lesen im Schreiben auf? Verschwindet das Produkt im Prozess? Darauf hat Hanna Engelmeier keine Antwort.

Elena Vogman springt ein. Und gibt offenbar den entscheidenden Hinweis, denn nun hat sie doch eine Antwort: Was der Autor tut, ist willing to write, viel mehr als actually write.

Lionel Ruffel bringt den Körper des Autors und des Übersetzers zurück ins Spiel – Performativität im Text, nachdem das so lange unter den Teppich gekehrt wurde.

Der fancy angezogene Mann fragt nach dem Leseverhalten von Algorithmen und Hannah Engelmeier fragt zurück, ob man ihr dabei helfen könnte, sie hat keine Ahnung.

Ingo Niermann: Fiction’s mixed Experiences with Going Digital

Niermann spricht zunächst von den anderen Konferenzteilnehmern, sie mischen akademische Reflexionen und sehr persönliche Urteile, allein das Knausgard-Bashing findet er richtig scheiße. Warum reden alle darüber, was gut oder schlecht ist, ob lesen oder schreiben besser ist – diese Wertungen sind nicht die Aufgabe von Akademikern.

Ok, jetzt redet er aus seiner Perspektive als Autor und Fiktion-Mitbegründer

→ Wikipedia sagt: Zusammen mit Mathias Gatza und Henriette Gallus gründete er Fiktion, ein von der Kulturstiftung des Bundes gefördertes Modellprojekt, das die sich durch die Digitalisierung eröffnenden Chancen für die Wahrnehmung und Verbreitung anspruchsvoller Literatur weiterzuentwickeln sucht. (Sogar Elfriede Jelinek ist dabei!)

Fiktion veröffentlicht kostenlose Literatur. Offenbar gab es im Vorfeld Stimmen die sagten, das kann gar nicht gehen, denn Autoren würden nie kostenlos ihren Content online stellen. Keine “echte Literatur” würde das werden. Trotzdem stand einer der Texte auf einer wichtigen Longlist (dessen Name Niermann uns nicht verrät). Auf die Shortlist ging es dann aber doch nicht, denn: Ein Text, der von mehreren geschrieben wurde, kann gar nicht gut sein.

Hier kommt ein Einwurf zum “Wahrnehmungsdilemma”: Wir kaufen Bücher, um sie ins Bücherregal zu stellen, weil es Bücher “großer” Autoren sind (Knausgard, klar). Auch Plattformen wie Spotify zeigen solche Trends: Dort wird uns angezeigt, was viel gespielt wird und was andere mögen. Die weniger oft gespielten Musiker leiden darunter, denn sie sind weniger sichtbar. Ähnliches gilt für die Literatur. Gute Texte auf weniger populären Formen wird weniger wahrgenommen, da uns immer das dicke Buch großer Autoren (Knausg…) unter die Nase gehalten wird. Dadurch sind schon viele gute Ideen im Literaturbetrieb ins Leere gelaufen.

Hier wird die erkrankte und dadurch gestern abwesende Christiane Frohmann von Niermann lobend erwähnt: Auch sie könne bestätigen, wie schwierig es ist, für digitale Literatur Attention zu bekommen. Die Presse beispielsweise featured nur Literatur in Büchern, nicht auf Plattformen, auf Facebook oder als Projekt im Kopf irgendeiner Crowd.

Hier wird also ein Wandel bemängelt (wie Kuusela das tut), und sich vor einem doch eigentlich bereichernden Phänomen gefürchtet, das die Leser gar nicht wahrnehmen. Noch immer lebt das dicke Buch, das wir uns ins Regal stellen. Niemand nimmt gute Literatur, die “nur” digital verfügbar ist, als gute Literatur wahr. Alle sehen die Literatur durch “den Prozess” bedroht, doch der Leser sieht das anders. (Dabei ist er doch tot? Oder doch nicht?)

Eine positive Geschichte kann Niermann dann doch noch erzählen. Eine neue Form der Lesung, als erfolgreiches Element des Projekts: Der Text läuft für die Zuhörer im Hintergrund mit. Man kann mitlesen oder auch nicht, der Autor kann deutlich lesen, oder auch nicht.

12:46 Schnell noch 20 Minuten Diskussion. Moderator Vincent Broqua sah das nicht kommen. Alle haben Hunger, nach Essen, einer Pause, Nikotin, und doch diskutieren jetzt Elena Vogman und Vincent Broqua über Broquas Website und während nun Hanna Engelmeier auf eine weitere Frage über Schreibszenen antwortet, läuft eine Kurzgeschichte auf Fiktion im Hintergrund über den Screen, wir hören “death of the reader” again und ermüden kurz. Pause.

Habt ihr schon Knausgard gelesen?

Sophie Sumburane

Geboren 1987 in Potsdam, studierte Afrikanistik und Germanistik an der Universität Leipzig. Bereits während des Studiums publizierte sie ihren ersten Kriminalroman und begann ihre Tätigkeit als freie Kulturredakteurin, der sie bis heute für unterschiedliche Journale nachgeht. Sie arbeitet an ihrem dritten Roman, der wie die beiden vorherigen auf dem afrikanischen Kontinent angesiedelt ist. Im November 2016 gründete sie außerdem das Online-Journal LitAfrika.com, welches sich die Förderung der Literaturen aus dem Subsahara-Afrika zur Aufgabe gemacht hat.